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Martinas Mecker-Ecke

Aktiengesellschaften versus kleine Heime


Auszug aus einem Gespräch mit Martina:

"Lübke versus Apple-Cloud- Dienste und überflüssige Apps"

 

"Aktiengesellschaften versus kleine Heime"

.........Alle drei Träger sind Aktiengesellschaften (börsennotiert), müssen also profitorientiert arbeiten . Bei so vielen Pflegeplätzen pro Heim kann die Pflegequalität und Menschenwürde nur auf der Strecke bleiben. Und die Heime sind nicht klein, in einigen Einrichtungen wohnen über 200 Bewohner. Erinnert einen das nicht irgendwie an eine Aufbewahrungsanstalt oder Kaserne? Eigentlich müßte die Personalausstattung in diesen großen Heimen doch sehr gut sein, könnte man meinen. Leider ist oft das Gegenteil der Fall. Starke Personalfluktuation sind in solchen Einrichtungen oft an der Tagesordnung. Da ist es nicht verwunderlich, dass die rechte Hand nicht weiss, was die linke tut. Pflegerische Tätigkeiten wie z.B. Wundverbände, die im Frühdienst nicht gemacht wurden , werden häufig auf die nächste Schicht geschoben und auf die nächste usw. Letztendlich wird es einfach vergessen oder nicht weitergegeben. So entstehen Pflegefehler, nicht aus bösem Willen sondern aus Zeit- und Personalmangel. Viele Pflegekräfte, die unter solchen Bedingungen arbeiten sind spätestens nach fünf Jahren ausgebrannt und geben den Beruf auf. Außerdem werden sie schlechter bezahlt als Gesundheits-und Krankenpfleger im Krankenhaus, da ja Gewinne an die Aktionäre ausgeschüttet werden müssen. Da spart man gerne zuerst am Personal, das ist ja der größte Kostenpunkt. Die Senioren werden in diesen Riesen-Einrichtungen im wahrsten Sinne des Wortes kaserniert". Sie haben zwar ihr eigenes Zimmer und werden von sozialen Betreuungskräften bespaßt", wenn sie dann wirklich jemandem zum Reden oder zum Abbau bestehender Ängste benötigen, ist keine Zeit für den Bewohner da. Dieser hört nur den üblichen Spruch: Ich komme gleich wieder" und wird dann aus Zeitmangel vergessen. Von menschenwürdiger Sterbebegleitung wollen wir gar nicht erst reden!
....Martina, Danke für das Gespräch


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Generalisierte Pflegeausbildung

Dumm durch Sport

Generalisierte Pflegeausbildung versus 3 Jahre

Generalisierte Pflegeausbildung versus 3 Jahre Altenpflegeausbildung

MARTINAS KOMMENTAR DAZU:

Alle Jahre wieder wird die generalisierte Pflegeausbildung auf s Trapez gebracht. Dabei hat es schon etliche Versuche gegeben, die gescheitert sind, z.B. in Bremen. Im Jahr 2000 entschloss sich die Altenpflegeschule der Bremer Heimstiftung den Versuch einer generalisierten Pflegeausbildung zu starten. In den ersten zwei Jahren sollten Theorie und Praxis im Krankenhaus stattfinden, im dritten Jahr konnten sich die Schüler entscheiden, ob sie in der Kranken-, Alten- oder Kinderkrankenpflege arbeiten wollen und sich spezialisieren. Letztendlich sind aus diesem Ausbildungsgang ganze DREI Altenpfleger hervorgegangen. Alle anderen wollten wohl lieber in die Krankenpflege ( weil sie besser bezahlt wird??). Es wurde kein weiterer Kurs dieser Art mehr angeboten. Das zeigt doch sehr genau, wer von der generalisierten Pflegeausbildung profitiert: Die Krankenhäuser. Diese arbeiten schon viele Jahre am Limit, das ist wahr, aber das tut die Altenpflege auch. Aber um das Image der Pflege allgemein zu verbessern, braucht es mehr als eine generalisierte Ausbildung. In den Krankenhäusern könnte man z.B. damit anfangen, die Fallpauschalen abzuschaffen. Und die Altenpflege sollte sich endlich mal ein gesundes Selbstbewusstsein zulegen und für das stehen was sie gut kann: Sich um alte, pflegebedürftige und demente Menschen kümmern und sie bis an ihr Lebensende würdevoll begleiten. Dafür bin ich ausgebildet worden und genau das möchte ich tun. Und ich habe dafür drei Jahre gelernt und brauchte mich nicht mehr zu spezialisieren. ...Martina, Danke für das Gespräch.


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Dumm durch Sport

Dumm durch Sport.
 
Ein Gespräch mit Martina
 

Fußball-WM und EM oder die Bundesliga, olympische Spiele, im Winter olympische Winterspiele oder Ski alpin, zwischendurch noch ein bißchen Leichtathletik oder Formel 1.

Man kann jede Art von Sport im Fernsehen schauen, was leider auch zu Lasten von wirklich guten Filmen geht. Die sieht man leider kaum noch.

Dieses Sport- Überangebot erinnert sehr an das antike Rom.

Dort nannte man das Panem et circenses, Brot und Spiele.

Dieses Spektakel diente dazu, die Massen zu unterhalten und vom Nachdenken und kritischen Hinterfragen der Politik abzubringen.

Der einzige Unterschied bestand darin, dass die Spiele in Rom im Circus Maximus oder später im Colosseum stattfanden.

Der Fernseher war ja bekanntlich noch nicht erfunden. Dem heutigen Sport kann man noch zu Gute halten, dass keine Tiere bzw. Menschen getötet werden. In Rom war man da nicht so zimperlich.

Dennoch dienen beide Veranstaltungen demselben Zweck. Die Menschen davon abzuhalten, darüber nachzudenken, was falsch läuft in diesem unserem Land, unpopuläre Gesetze durch den Bundestag zu boxen( so geschehen im Jahr 2006 bei der Fußball- WM in Deutschland ) und die Bevölkerung in eine rosarote Blase des vermeintlichen Wohlbefindens einzulullen.

Insbesondere bei den Fußballspielen ist die Vielfalt kaum zu überbieten.

Neben Champions-und Europa - Ligue - Spielen machen die Fernsehsender selbst vor Drittliga - Spielen nicht mehr Halt.

Mittlerweile wird jeder Scheiß übertragen, Hauptsache, die Leute werden dumm gehalten.

Dabei hat das Ganze mit Sport überhaupt nichts mehr zu tun.

Man denke nur an die horrenden Ablösesummen der Profispieler, die weit in die Millionen gehen.

Da könnte jeder Politiker neidisch werden, und die verdienen auch schon genug.

Ich schaue aus Prinzip keinerlei Sportveranstaltungen mehr, weil ich mich nicht verdummen lassen möchte. Außerdem sind ja sowieso alle Sportler gedopt.

Und wenn alle gleich stark sind, macht Wettbewerb keinen Sinn mehr, es sei denn, Doping wird legalisiert.

Aber dann ist es noch langweiliger.

Vielleicht sollte man das olympische Komitee und die FIFA komplett abschaffen, die sind ja schließlich korrupt und haben die meiste Schuld daran, dass der Sport heute nichts mehr mit dem sportlichen Gedanken zu tun hat sondern nur noch mit Geld.

Auch das Ringen um Übertragungsrechte der Sender wird immer verrückter. Wer das meiste Geld bietet, gewinnt.Auf dass die Volksverdummung weitergehen möge bis zum St. Nimmerleinstag. GÄHN!!

....Martina, Danke für das Gespräch


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Lübke versus Apple-Cloud- Dienste und überflüssige Apps

Ein Gespräch mit Martina.

Vor einiger Zeit hatte ich mich mal darüber ausgelassen, dass es im Fernsehen, nur noch Fußball in jeder Form zu sehen gibt, um die Menschen dumm zu halten.

Da habe ich maßlos untertrieben.

Man sehe sich nur Weltkonzerne wie Apple oder Google an.

In ihren Stores gibt es Apps für alles, was einem das Denken und Handeln abnimmt

und vor allem schön bunt. Fast wie im Kindergarten.

Sogar für s Essen bestellen gibt s eine App.

Eine Pförtnerin in meinem Haus hat mir mal erzählt wie toll sie diese Apps findet.

Man gibt ein, was man essen will und es wird geliefert. Ich habe sie gefragt, ob sie

nicht auch hätte anrufen können.

Sie verstummte einen Moment und sagte: Ja, das wär vielleicht auch gegangen."

Bald werden die Menschen nicht nur verlernt haben, von Angesicht zu Angesicht

miteinander zu reden, sondern auch, wie man telefoniert.

Was wird nur passieren, wenn die weltweite Stromversorgung zusammenbricht oder sämtliche Satelliten abstürzen?

Dann funktioniert kein Smartphone und kein Computer mehr.

Was tun die Menschen dann bloß?

Sich vor lauter Verzweiflung aus dem Fenster stürzen, weil sie nicht mehr wissen, wie man miteinander redet?

Oder weil sie nicht wissen, wie sie ihre Zeit ohne Smartphone sinnvoll verbringen

sollen?

Hinzu kommt noch, dass einem von Apple und Konsorten alles vorgekaut wird.

Deine Fotos auf dem Smartphone sind schon vorsortiert so wie Apple meint, dass es gut für dich sei, auch wenn du eine andere Art von Ordnung bevorzugt hättest.

Dir wird erzählt, wie toll die Cloud ist und dass sie alles viel einfacher für dich macht,

und mit jedem neuen Update wird es dir immer schwerer gemacht, dich der Cloud zu entziehen.

Wenn du absolut keine Cloud-Dienste nutzen willst, bekommst du einfach kein

Passwort mehr für den Store.

Meinem Mann ist genau das passiert.

Nachdem er sich das neueste Update heruntergeladen hatte, wollte er sein Passwort

ändern und eine neue Apple-ID anlegen.

Nach unzähligen Versuchen diese zu ändern, blieb ihm nach 6 Stunden vergeblichen

Versuchen nur noch die Möglichkeit, sich mit der von Apple vorgeschlagen ICloud-

Email Adresse anzumelden.

Letzendlich ist auch dieser Versuch gescheitert.

Martina, Danke für das Gespräch


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