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Maßnahmenplanung im 4-stufigen Strukturmodell

Auch im "4-stufigen Strukturmodell mit (SIS)" muss eine "Maßnahmenplanung" geschrieben werden. Mit diesem Heft können sie die Planung schnell, sicher und fachgerecht erstellen.

Es ist kein reines Abschreibebuch, es liefert nur Ideen und Anregungen.

Maßnahmen sind nur beispielhaft aufgeführt!

Es müssen weitere gefunden werden.

Für Pflegeplanungen nach "Krohwinkel" führen wir weiterhin den "Schnellen Weg zur Pflegeprozessplanung".

 

DIN A5

116 Seiten

1. Auflage, © 2016

 Stück 9.90

Bestellnummer 21


Maßnahmenplanung nach MDK / MDS

schreiben. Stand 14.06.2016

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2 Originalseiten

maßnahmenplan

MDK / MDS


Ergänzende Erläuterungen
für Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen nach den Qualitätsprüfungs-Richtlinien – QPR bei Umsetzung des Strukturmodells zur Effizienzsteigerung der
Pflegedokumentation

Stand 14.06.2016



Quelle:
Auszug  aus den (Ergänzende Erläuterungen ...) siehe oben

2.2  Maßnahmenplanung
Das Strukturmodell führt anstelle des Begriffes „Pflegeplanung“ den Begriff „Maßnahmenplanung“ ein, da hier neben pflegerischen auch hauswirtschaftliche und betreuende Maßnahmen sowie „Informationen Dritter“ mit einfließen.

Die Änderung der Bezeichnung bedeutet nicht den Wegfall der Pflegeplanung wie mitunter von Pflegeeinrichtungen dargestellt wird. Auch im Rahmen des Strukturmodells sind individuelle pflegerische und betreuende Maßnahmen zu planen (Element 2).

Bei der Maßnahmenplanung ist keine gesonderte Festlegung von Pflegezielen vorgesehen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Ziele aus der Maßnahmenplanung und durch den Abgleich mit den Wünschen der pflegebedürftigen Person (Frage B/SIS) ableiten (planungsimmanente Ziele).

Entscheidend für die angestrebten Ergebnisse ist die Darstellung der im Einzelfall personenbezogenen wichtigen und gemeinsam vereinbarten Maßnahmen.

Die Maßnahmen sind handlungsleitend und eindeutig in der Planung zu beschreiben.
Die Maßnahmenplanung erfolgt in der Regel durch eine (Rahmen-) Tagesstrukturierung einschließlich der nächtlichen Versorgung.

Hier kann mit fixen Zeiten oder Zeitkorridoren gearbeitet werden. Entscheidend ist, dass erkennbar wird, ob aus fachlicher Sicht oder aus Sicht des Pflegebedürftigen bestimmte Maßnahmen zu einem bestimmten Zeitpunkt erbracht werden sollten bzw. müssten.

Maßnahmen, die in derselben Form mehrmals täglich erbracht werden (z.B. Bereitstellen von Mahlzeiten in bestimmter Form), müssen nur einmal beschrieben werden und können dann mit einem Kürzel in der Tagesstruktur eingepflegt werden.

Entscheidend ist, dass der immer wiederkehrende Ablauf der grundpflegerischen Versorgung sowie der psychosozialen Betreuung einmal übersichtlich und schnell nachvollziehbar dargestellt ist.


2.3 Durchführung der Maßnahmen (Intervention)
In der stationären Pflege sind keine Einzelleistungsnachweise für regelmäßig wiederkehrende Maßnahmen und Abläufe in der grundpflegerischen Versorgung und Betreuung erforderlich.

Bedingung ist, dass im Qualitätsmanagement schriftliche Verfahrensanleitungen für die wichtigsten Pflegehandlungen festgelegt werden.

Dabei sind die zentralen Aspekte immer wiederkehrender Pflege- und Betreuungsmaßnahmen fachlich aussagefähig und prägnant zu hinterlegen.

Abweichungen von den geplanten Maßnahmen sowie tagesaktuelle Beobachtungen sind im Berichteblatt zu dokumentieren.


Einzelleistungsnachweise werden erwartet (vergleiche Informations- und Schulungsunterlagen S. 56) im ambulanten Bereich:
  • für erbrachte Maßnahmen für Abrechnungszwecke entsprechend dem jeweiligen Pflegevertrag mit der pflegebedürftigen Person
  • für Behandlungspflege
  • für Lagerungs- und Bewegungsprotokolle bei Dekubitusrisiko
  • ggf. bei individuell festgelegten Maßnahmen im Rahmen des Risikomanagements (z.B. Trink- /Ernährungspläne)
  • für Leistungen nach § 45b SGB XI

im stationären Bereich:
  • für Behandlungspflege
  • für Lagerungs- und Bewegungsprotokolle bei Dekubitusrisiko
  • ggf. bei individuell festgelegten Maßnahmen im Rahmen des Risikomanagements (z.B. Trink- /Ernährungspläne).
2.4   Evaluation
Die Evaluation der Maßnahmenplanung erfolgt wie bei anderen Systemen zur Pflegeplanung und Dokumentation in durch das Qualitätsmanagement festgelegten Abständen und bei relevanten Veränderungen.

Ebenso kann eine Evaluation aufgrund individuell festgelegter Evaluationszeiträume im Kontext der Risikomatrix oder zeitlich befristeter Beobachtungen erforderlich sein.

Nach den Ausführungen in der Handlungsanleitung und in den aktuellen Schulungsunterlagen ist durch das Qualitätsmanagement festzulegen, in welchem Zeitrahmen routinemäßig die Maßnahmenplanung überprüft werden soll, wenn über einen längeren Zeitraum keine Eintragungen in der Pflegedokumentation erfolgt sind.